Stadt und Kreis rücken Bildung ins Zentrum
Artikel aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 21.04.2010 - von IRINA STEINMANN
WITTENBERG/MZ. Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) und Wittenbergs Oberbürgermeister Eckhard Naumann (SPD) haben am Dienstag wie angekündigt die Vereinbarung über das gemeinsame Projekt "Bildungszentrum Lindenfeld" unterzeichnet. Stadt und Landkreis wollen mehrere Einrichtungen innenstadtnah im Gebäude und in der Nachbarschaft der früheren Rosa-Luxemburg-Schule an der Falkstraße konzentrieren. Das neue Bildungszentrum besteht aus Kreismusikschule, Kreisvolkshochschule, Kreismedienzentrum sowie der Diesterwegschule samt Hort. Vorerst nicht mit von der Partie ist anders als ursprünglich geplant die Stadtbibliothek. Den Angaben zufolge hatte sich herausgestellt, dass die beantragten Fördermittel hierfür nicht eingesetzt werden können (die MZ berichtete). Man halte allerdings an dem Ziel fest, auch sie dort anzusiedeln, sobald die Finanzierung gesichert ist, erklärten Oberbürgermeister und Landrat unisono. Eigentümer des historischen "Rosa"-Schulhauses ist die Stadt, die auch die Planung übernimmt, Fördermittelnehmer und damit Investor ist der Landkreis. "Wir sind Nutznießer", verteidigte Dannenberg die Millioneninvestition in fremdes Eigentum. "Wir sind beide im öffentlichen Auftrag unterwegs", sagte auch Naumann, "die Bürger hätten sicher wenig Verständnis für solche Abgrenzungsübungen." Inhaltlich kooperiert wird, unter dem Namen Kubinet, bereits seit längerem, nun bekommt das Projekt sein eigenes, gemeinsames Haus. Nach Auskunft von Gabriela Günther, der Leiterin des städtischen Gebäudemanagements, wird das gut 100 Jahre alte Haus einer Grundsanierung (Sanitär, Elektro etc.) unterzogen. Zudem erhält es neue Fenster und einen Fahrstuhl. "Weitgehend unverändert" bleibe der Grundriss. Im Gebäudebereich Falkstraße / Ecke Zimmermannstraße sei vorgesehen, eine Anlaufstelle und einen Aufenthaltsbereich für alle im Haus vertretenen Einrichtungen zu schaffen. Abgerissen werde der Speisesaal der alten Sekundarschule, dort und im Hof sollen Parkplätze - 59 Stück - angelegt werden. Trennende Zäune zur Diesterweg-Grundschule werden entfernt. Gut vorstellbar sei etwa, dass die Musikschule die Turnhalle dieser Schule für Konzerte nutzt, nannte Oberbürgermeister Eckhard Naumann ein Beispiel für die angestrebte Durchlässigkeit. Gemäß den Förderbedingungen muss der Bau des Bildungszentrums Lindenfeld noch in diesem Jahr begonnen werden und 2011 abgerechnet, sprich, auch vollendet sein.

Kreisvolkshochschule Wittenberg
Wir wünschen Ihnen ein schönes Osterfest.
Ihr Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg informiert
Anlässlich des Weltages der Poesie und in Verbindung mit drei Kunstkursen der Kreisvolkshochschule Wittenberg haben wir am 23.03.2010 zu einem ganz besonderen Lyrikabend eingeladen.

Neues Pilotprojekt für stark übergewichtige Arbeitslose - Abnehmen und fit werden
Artikel SuperSonntag 21. März 2010
Wittenberg (wg). “Bei uns soll niemand durch das Raster fallen, auch langzeitarbeitslose, stark übergewichtige Menschen nicht,“ begründet ARGE-Mitarbeiter Olaf Kurzhals das Pilotprojekt in Trägerschaft der Struktur-Förderungs-Gesellschaft (SFW) Wittenberg. “Die Teilnahme ist freiwillig, denn wir können niemanden zwingen, sein Gewicht zu reduzieren.“ In dem Projekt werden Theorie und Praxis verbunden, Kooperationspartner sind deshalb die Kreisvolkshochschule und die TSG Wittenberg.
Das Projekt läuft ein Jahr lang, um bei den Teilnehmern eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Auf dem Gelände des Arthur-Lambert-Stadions entsteht ein Trimmpfad, der insgesamt neun Trimmgeräte umfassen soll. “Alle Geräte werden von den Teilnehmern selber konstruiert und gebaut“, berichtet SFW-Geschäftsführer Bernd Erpel.
Errichtet werden ein Bauch- und Rückentisch, ein Hindernisparcours und ein Schlängelpfad, dazu kommen Geräte für Klimmzüge, eine Hängebrücke und ein Pendelpfad. Außerdem können die Freianlagen der TSG wie Basketballplatz oder Beachvolleyballplatz und die Tartanbahn genutzt werden, auf der morgens das Training der Teilnehmer beginnt. Auf dem Programm steht eine Stunde Nordic Walking, um die allgemeine Fitness zu erhöhen. Dazu kommen physiotherapeutische Übungen, die der Entspannung und Dehnung dienen, sowie eine wirbelsäulengerechte funktionale Gymnastik. Alle Trimmgeräte sind besonders stabil und aus langlebigem Material gefertigt.
Die Teilnehmer werden mehrmals pro Woche den Trimmpfad unter Aufsicht eines Trainers und Pädagogen absolvieren. An jedem Gerät befinden sich Übungsanleitungen. Alle Geräte werden durch ein Ingenieurbüro abgenommen und auf Sicherheit überprüft. Auch die TSG-Abteilungen werden den Trimmpfad nutzen, unter anderem die Gruppe für übergewichtige Kinder.
Während des Pilotprojektes kommt auch die Theorie nicht zu kurz. “Alle Teilnehmer müssen bereit sein, im Kopf den Schalter umzulegen“, erklärt KVHS-Fachbereichsleiterin Helge Kaiser. Die Teilnehmer werden über die Zusammenhänge von Ernährung und Körpergewicht informiert, sie führen ein Tagebuch, um ihre Ernährungs- und Trinkgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. “Es geht darum, die dick machenden Gewohnheiten aufzuspüren und abzustellen“, sagt Kaiser. In praktischen Übungen wie Einkaufstraining und gemeinsames Kochen werden die theoretischen Kenntnisse vertieft. Übergewicht ist keineswegs ein Problem von Randgruppen: Aktuelle Präventionsstudien haben ergeben, dass 51 Prozent der Deutschen Übergewicht haben, das sind etwa 41 Millionen Menschen. Davon sind 15 Millionen Bundesbürger sind stark übergewichtig bis hin zur Adipositas, der Fettsucht. Deftiges Essen mit Kalorienbomben wie Schweinshaxe und Sahnetorte schlägt nicht nur auf die Pfunde, sondern macht auch krank.
Die durch Übergewicht bedingten gesundheitlichen Störungen werden von den Betroffenen oft nicht wahrgenommen, sondern ignoriert oder bagatellisiert. “Dabei ist der Leidensdruck der Betroffenen oft enorm“, bestätigt SFW-Geschäftsführer Erpel. Als Folge des Übergewichtes neigen viele Betroffene zu Depressionen und Störungen des Selbstwertgefühls. Als besonders belastend wird die gesellschaftliche Benachteiligung empfunden, die sich auf jeden Lebensbereich erstrecken kann, vor allem, wenn Langzeitarbeitslosigkeit dazu kommt. “Fehlendes Selbstwertgefühl erschwert den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben“, weiß Erpel. Mit der Arbeitslosigkeit erfolgt oft die Isolation in den eigenen vier Wänden, Hilflosigkeit, aber auch Gleichgültigkeit macht sich breit. “Durch die langen Zeiten ohne Beschäftigung sind die Teilnehmer unzureichend auf die Anforderungen der Unternehmen vorbereitet und haben so gut wie keine Chancen, reguläre Arbeit zu finden“, so Erpel.
In der überschaubaren Gruppe mit zehn Gleichgesinnten stärken die Teilnehmer ihr Selbstbewusstsein, erhöhen ihre physische und psychische Belastbarkeit, stabilisieren ihre Gesundheit und erwerben handwerkliches Geschick - sie werden gesundheitlich fit und fit für den Arbeitsmarkt.

Neues Pilotprojekt für stark übergewichtige Arbeitslose - Abnehmen und fit werden
Artikel SuperSonntag 21. März 2010
Wittenberg (wg). “Bei uns soll niemand durch das Raster fallen, auch langzeitarbeitslose, stark übergewichtige Menschen nicht,“ begründet ARGE-Mitarbeiter Olaf Kurzhals das Pilotprojekt in Trägerschaft der Struktur-Förderungs-Gesellschaft (SFW) Wittenberg. “Die Teilnahme ist freiwillig, denn wir können niemanden zwingen, sein Gewicht zu reduzieren.“ In dem Projekt werden Theorie und Praxis verbunden, Kooperationspartner sind deshalb die Kreisvolkshochschule und die TSG Wittenberg.
Das Projekt läuft ein Jahr lang, um bei den Teilnehmern eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Auf dem Gelände des Arthur-Lambert-Stadions entsteht ein Trimmpfad, der insgesamt neun Trimmgeräte umfassen soll. “Alle Geräte werden von den Teilnehmern selber konstruiert und gebaut“, berichtet SFW-Geschäftsführer Bernd Erpel.
Errichtet werden ein Bauch- und Rückentisch, ein Hindernisparcours und ein Schlängelpfad, dazu kommen Geräte für Klimmzüge, eine Hängebrücke und ein Pendelpfad. Außerdem können die Freianlagen der TSG wie Basketballplatz oder Beachvolleyballplatz und die Tartanbahn genutzt werden, auf der morgens das Training der Teilnehmer beginnt. Auf dem Programm steht eine Stunde Nordic Walking, um die allgemeine Fitness zu erhöhen. Dazu kommen physiotherapeutische Übungen, die der Entspannung und Dehnung dienen, sowie eine wirbelsäulengerechte funktionale Gymnastik. Alle Trimmgeräte sind besonders stabil und aus langlebigem Material gefertigt.
Die Teilnehmer werden mehrmals pro Woche den Trimmpfad unter Aufsicht eines Trainers und Pädagogen absolvieren. An jedem Gerät befinden sich Übungsanleitungen. Alle Geräte werden durch ein Ingenieurbüro abgenommen und auf Sicherheit überprüft. Auch die TSG-Abteilungen werden den Trimmpfad nutzen, unter anderem die Gruppe für übergewichtige Kinder.
Während des Pilotprojektes kommt auch die Theorie nicht zu kurz. “Alle Teilnehmer müssen bereit sein, im Kopf den Schalter umzulegen“, erklärt KVHS-Fachbereichsleiterin Helge Kaiser. Die Teilnehmer werden über die Zusammenhänge von Ernährung und Körpergewicht informiert, sie führen ein Tagebuch, um ihre Ernährungs- und Trinkgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. “Es geht darum, die dick machenden Gewohnheiten aufzuspüren und abzustellen“, sagt Kaiser. In praktischen Übungen wie Einkaufstraining und gemeinsames Kochen werden die theoretischen Kenntnisse vertieft. Übergewicht ist keineswegs ein Problem von Randgruppen: Aktuelle Präventionsstudien haben ergeben, dass 51 Prozent der Deutschen Übergewicht haben, das sind etwa 41 Millionen Menschen. Davon sind 15 Millionen Bundesbürger sind stark übergewichtig bis hin zur Adipositas, der Fettsucht. Deftiges Essen mit Kalorienbomben wie Schweinshaxe und Sahnetorte schlägt nicht nur auf die Pfunde, sondern macht auch krank.
Die durch Übergewicht bedingten gesundheitlichen Störungen werden von den Betroffenen oft nicht wahrgenommen, sondern ignoriert oder bagatellisiert. “Dabei ist der Leidensdruck der Betroffenen oft enorm“, bestätigt SFW-Geschäftsführer Erpel. Als Folge des Übergewichtes neigen viele Betroffene zu Depressionen und Störungen des Selbstwertgefühls. Als besonders belastend wird die gesellschaftliche Benachteiligung empfunden, die sich auf jeden Lebensbereich erstrecken kann, vor allem, wenn Langzeitarbeitslosigkeit dazu kommt. “Fehlendes Selbstwertgefühl erschwert den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben“, weiß Erpel. Mit der Arbeitslosigkeit erfolgt oft die Isolation in den eigenen vier Wänden, Hilflosigkeit, aber auch Gleichgültigkeit macht sich breit. “Durch die langen Zeiten ohne Beschäftigung sind die Teilnehmer unzureichend auf die Anforderungen der Unternehmen vorbereitet und haben so gut wie keine Chancen, reguläre Arbeit zu finden“, so Erpel.
In der überschaubaren Gruppe mit zehn Gleichgesinnten stärken die Teilnehmer ihr Selbstbewusstsein, erhöhen ihre physische und psychische Belastbarkeit, stabilisieren ihre Gesundheit und erwerben handwerkliches Geschick - sie werden gesundheitlich fit und fit für den Arbeitsmarkt.

Mehr Weiterbildung
Artikel aus dem Wochenspiegel, 24.02.2010
Landkreis Wittenberg (rk). Am Montag, dem 8. März, nimmt die Beratungsstelle der Bildungsprämie ihre Arbeit auf. “Damit bewegen wir uns noch stärker auf die Menschen der Region zu“, ist Stephan Köcke, der Direktor der Kreisvolkshochschule, überzeugt. Bislang mussten sich die Interessenten für die Bildungsprämie an die Beratungsstelle in Dessau wenden. Die Bildungsprämie selbst ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozial Fonds im Rahmen der Initiative “Aufstieg durch Bildung“.
Ziel ist es, Menschen zu Weiterbildungen zu motivieren und dadurch bessere Aufstiegschancen zu eröffnen. “Eine gute Sache“, findet Stephan Köcke, der dabei vor allem an die zunehmende Bedeutung des lebenslangen Lernens denkt. Die Prämie unterstützt die Finanzierung individueller, beruflicher Weiterbildung und wendet sich an Berufstätige, die sich aufgrund ihres Einkommens eine Weiterbildung nicht ohne Weiteres leisten können. Sie besteht aus zwei Komponenten: dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen.
“Einen Prämiengutschein erhalten Weiterbildungsinteressierte, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25600 bzw. 51200 Euro nicht übersteigt“, erläutert Stephan Köcke. In einer Prämienberatung prüfen geschulte Berater die individuellen Voraussetzungen der Interessenten und geben den Gutschein aus. “Der Bund trägt 50 Prozent der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro“, erklärt Stephan Köcke. Mit dem Weiterbildungssparen werde hingegen eine Geldentnahme aus angesparten Guthaben, z. B. aus einem Bausparvertrag, erlaubt, um die Weiterbildung zu finanzieren - auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen sei, so Stephan Köcke weiter.
In der Wittenberger Beratungsstelle steht ab 8. März Claudia Gießler bereit, um Interessenten alle Fragen zur Bildungsprämie zu beantworten. Grundsätzlich können die Weiterbildungswillen immer unter drei verschiedenen Bildungsträgern wählen. Gefördert wird, was dem beruflichen Fortkommen hilft: z. B. Sprachkurse oder elektronische Datenverarbeitung. Möglich ist in bestimmten Fällen auch die Förderung von gesundheitsorientierten Weiterbildungen. “Aber hier entscheiden wir von Fall zu Fall“, kündigt Stephan Köcke an.
Interessenten werden um telefonische Terminabsprache unter Tel. 03491/418119 gebeten. Mehr Informationen zur Bildungsprämie gibt es unter www.bildungspraemie.info.

Das Training für die grauen Zellen boomt
Das Training für die grauen Zellen boomt
Volkshochschule Gräfenhainichen: Koordinator Dieter Vorwerg wird feierlich verabschiedet
WITTENBERG/MZ. Es ist schon mehr als nur ein Hauch von Wehmut: "Irgendwann", sagt Stephan Köcke, "endet alles im Leben." Der fast philosophische Satz vom Direktor der Wittenberger Kreisvolkshochschule fällt am Freitagvormittag bei der Verabschiedung des Koordinators der Gräfenhainichener Außenstelle.
Doch Dieter Vorwerg will sich gar nicht trennen von seiner offensichtlich heiß geliebten Bildungseinrichtung. Der 76-Jährige weiß genau, was er jetzt in seiner Freizeit neben der Arbeit im Garten tun wird: "Ich werde einen Englisch-Kursus der Kreisvolkshochschule besuchen." Nein, nein, wehrt der Mann aus der Heidestadt eine MZ-Frage ab. Eine Weltreise plane er nicht. Ein solcher Lehrgang sei aber "das beste Training für die grauen Zellen". Und solche Übungseinheiten boomen ganz offensichtlich in der Region Gräfenhainichen. Köcke nennt dafür Fakten. So hatte Vorwerg in den 148 Monaten seiner Tätigkeit 941 Kurse zu verantworten. Diese Lehrgänge besuchten etwa 9 500 Menschen. Beeindruckende Zahlen, die dafür sorgten, dass die Bildungsangebote trotz der Gebietsreform - Gräfenhainichen verlor Mitte der 90er Jahre den Kreisstadt-Status - aufrechterhalten werden konnten. Für den Direktor ist das vor allem ein Verdienst von Vorwerg und seinen "neuen Ideen". Köcke findet in seiner kurzen Laudatio viele lobende Worte für das "fast ehrenamtliche Engagement" - die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis - des Koordinators. "Es hat mir doch Spaß gemacht", wehrt der Gräfenhainichener eher bescheiden ab. Die Bezahlung habe für ihn überhaupt keine wichtige Rolle gespielt. "Ich hätte es auch umsonst getan", betont er am Freitag. Unverzichtbar sei dagegen das Dozententeam. Dieter Hagedorn für Englisch und Ulrike Richter für Französisch werden genannt. Hervorragende Lehrer, betont der Koordinator. Sprachen, sagt dazu Köcke, seien in dieser Region "sehr dominant". Und es gibt noch eine Besonderheit: die Kunstkurse der Gräfenhainichener Malerin Helga Plötner, so Vorwerg. Das Beispiel überrascht nicht. Der 76-Jährige hat auch in der Gräfenhainichener Kulturszene einen Namen. Er leitete einst ein Schülerblasorchester und war bei den Jagdhornbläsern aktiv, hat auch eigene Stücke geschrieben. Doch jetzt konzentriert sich Vorwerg eben auf Englisch und ist davon überzeugt, dass sein Nachfolger Peter Baumann - "Der ist jung und dynamisch" - die organisatorischen Fäden fest in der Hand hat.
VON MICHAEL HÜBNER Mitteldeutsche Zeitung 16.01.2010

Persönlicher Kontakt steht hoch im Kurs
Artikel der Mitteldeutschen Zeitung vom 14.01.2010
WITTENBERG/MZ.
"Wir waren ganz zufrieden. Natürlich hätten es mehr sein können, aber wie mit allem Neuen braucht es Zeit." Stephan Köcke, Direktor der Kreisvolkshochschule Wittenberg, klang zufrieden nach dem ersten "super langen Dienstag" in der Einrichtung. Der war kurz vor Semesterbeginn eingerichtet worden, um auch Berufstätigen eine persönliche Anmeldung zu ermöglichen. Bis 20 Uhr gab es die Gelegenheit, mit Fachbereichsleitern zu sprechen, Einstufungstests bei Sprachen zu belegen oder sich über die Computerkurse zu informieren.
Interesse am Computer
Vor allem letztere waren gut besucht und bescherten der Einrichtung zehn Anmeldungen. Am Nachmittag hatten Ilona Damköhler und Carmen Tank die verschiedenen Kurse und deren Inhalte erläutert. Wichtig waren für die Teilnehmer offenbar Infos über die Betriebssysteme. Zwar gebe es Unterschiede, "aber es ist wie Auto fahren. Im Prinzip ist die Bedienung ähnlich, auch wenn man manchmal einen bestimmten Knopf suchen muss", sagte Carmen Tank.
Allein 23 verschiedene Kurse, zum Teil sehr speziell in Sachen 3-D-Konstruktion, Finanzbuchhaltung, aber auch Angebote für Senioren oder für Jugendliche in den Ferien führt die Kreisvolkshochschule in ihrem Programm auf. "Ich habe 15 Jahre nichts am Computer gemacht", sagte Stefan Sprock, der 35-jährige Wittenberger hat sich jetzt für einen Grundkurs angemeldet. "Jetzt einfach wieder einsteigen ist nicht." Karin Freydank hingegen fängt völlig neu an. "Wir haben uns einen Laptop gekauft, weil die Kinder uns nicht per E-Mail erreichen können", nannte die Wittenbergerin den Grund für ihr Interesse an dem Kurs. "Allein kommen wir aber nicht so recht weiter."
Auch im Bereich Sprachen meldeten sich Interessierte. "Solch ein Dienstag bietet nicht nur für Teilnehmer die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch, sondern auch für potenzielle Dozenten", erklärte Fachbereichsleiterin Annette Wattrodt. Skandinavische Sprachen würden derzeit gern nachgefragt. Gesucht werden zudem zum Beispiel Grundschullehrer für die Fächer Deutsch und Mathematik. Für einzelne Sprachkurse gebe es bereits Anmeldungen. "Was sich bereits durchgesetzt hat für die Einstufung ist der Test im Internet", sagte Frau Wattrodt.
Der sei sehr gut, bestätigte auch Stephan Köcke. "Manch einer war hier, der sich informieren wollte, wie er an diesen Test kommt", fügte der Direktor hinzu. Andere hingegen hätten Angst, dass sie sich bei solchen Internetangeboten zu etwas verpflichten, und suchten lieber das persönliche Gespräch.
Rechtsauskünfte kaum gefragt
Die Lehrbuch-Tauschbörse sei angelaufen, sagte Stephan Köcke. An einer Pinnwand seien Angebote und Gesuche angebracht, einige Bücher seien auch vor Ort. Sehr wenig angenommen wurden die Rechtsauskünfte zu Bildungsfreistellungen. Nur wenige Anrufe hatte der Direktor am Dienstag zu dem Thema gezählt. Aber die Volkshochschule wird einen langen Atem haben. Auch vor dem Herbstsemester wird es einen "super langen Dienstag" geben, der wird dann Ende August stattfinden.
Artikel Mitteldeutsche Zeitung 09.01.2010 von Marcel Duclaud
Frühjahrssemester
Angebote zur Ertüchtigung von Körper und Geist
Die Kreisvolkshochschule legt ihr neues Programm vor - Interessenten können aus 228 Kursen wählen
Hosenflattern, weil die Abiturprüfungen allmählich näher rücken? Ein Kurs bei der Kreisvolkshochschule (KVHS) könnte Abhilfe schaffen und nützlich sein, um Lücken zu schließen. Im neuen Programm, das am Freitag vorgestellt wurde, sind unter der Rubrik "Spezial" zwei Angebote aufgelistet: bei dem einen geht es um Mathematik, für viele das Angstfach schlechthin, bei dem anderen um englische Grammatik. Der Förderkurs Mathe kann ab diesem Semester übrigens auch in Gräfenhainichen belegt werden.
Das Team der Volkshochschule bemüht sich, das zeigt das vorliegende Programm deutlich, auf Tendenzen und Bedürfnisse schnell zu reagieren. 228 verschiedene Kurse werden ab 25. Januar, dem Semesterbeginn, offeriert - unter den Überschriften Gesellschaft, Beruf, Sprachen, Gesundheit, Kultur und, wie erwähnt, Spezial.
Ausgesprochen spezielle Themen wie der Basiskurs zur Konstruktionssoftware Pro / Engineer Wildfire 4 - die Autoindustrie sucht händeringend Fachkräfte, die mit der Software umgehen können -, sind ebenso dabei wie allgemein Interessierendes: zu Renten und Steuern etwa oder dem Anlegen eines Gartens. Breit bedient wird das Thema Computer, in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Da gibt es die Crashkurse am Wochenende für Berufstätige oder den Computerclub, eher für Senioren. Dessen Teilnehmer legen ihre Themen selber fest und zahlen am Ende nur für die Veranstaltungen, die sie besucht haben. Neu im Programm ist ein Medien-Angebot für Erzieher und Lehrer - vor dem Hintergrund der interaktiven Tafeln, die mehr und mehr in die Schulen gelangen. Nicht zu vergessen die PC-Sommerakademie, die gerne in Anspruch genommen wird oder der Unterricht in Sachen GPS (Global Positioning System) - Theorie und Praxis werden erkundet. Das Angebot an Sprachreisen wurde erweitert - auch für Kinder sind Offerten dabei. Neu ist zudem eine Intensivwoche "Englisch im Beruf".
Bei den Sprachen würde die Volkshochschule gerne vielseitiger auftreten - allein, es fehlt an Referenten. Das gilt auch für andere Bereiche. Etwa für die verdienstvolle Aufgabe, etwas gegen den gar nicht so seltenen Analphabetismus zu tun. Ein Kurs mit zwölf Teilnehmern ist im Herbst zu Ende gegangen - mit erstaunlichen Ergebnissen, wie Volkshochschulleiter Stephan Köcke berichtet. Die Fortsetzung scheitert an fehlenden Lehrern. Noch am Laufen ist eine Offerte, die sich an Übergewichtige richtet, deren Leistungsfähigkeit ob der vielen Kilos erheblich eingeschränkt ist. Es geht um Körperertüchtigung und gesunde Ernährung - ebenfalls mit messbarem Erfolg. Einer der Teilnehmer hat laut Köcke binnen zwei Monaten neuneinhalb Kilo abgenommen.
Programmhefte für das Frühjahrssemester sind breit verteilt worden und liegen bei Sparkassen- oder Volksbankfilialen ebenso aus wie in Bürgerbüros, Buchhandlungen, Rathäusern oder Krankenkassen-Geschäftsstellen. Auch im Internet sind die Angebote nachzulesen: unter kvhs.wittenberg.de.
Servicetag
Beratung, Tests und Informationen
Mit einem so genannten "super langen Dienstag" jeweils vor Semesterbeginn will die Kreisvolkshochschule ihrem Publikum entgegen kommen. Der Tag, der zu einer Tradition werden soll, findet erstmals am 12. Januar statt. Interessenten können sich in der Zeit von 9 bis 20 Uhr im Haus der KVHS in der Geschwister-Scholl-Straße beraten lassen, sich anmelden, Einstufungstests für Sprachkurse absolvieren. Rechtsauskünfte etwa über Bildungsurlaub gibt es ebenso wie Informationsveranstaltungen zu Computerkursen (ab 15 Uhr und ab 18 Uhr). Höhepunkt ist laut Volkshochschulleiter Stephan Köcke eine Lehrbuchtauschbörse, die 18.30 Uhr beginnen wird. Köcke: "Wir sind sehr gespannt, wie der Tag ankommt."
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg informiert!
Die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg ist in der Zeit vom 24. Dezember 2009 bis 31. Dezember 2009 für den Publikumsverkehr geschlossen.
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr verbunden mit besten Wünschen für Gesundheit und Erfolg übermittelt Ihnen das Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg

Information der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs) informiert über das
Frühjahrssemester 2010
Lehrbuch(tausch)börse und mehr
Am 12. Januar 2010 ist die Kreisvolkshochschule bis 20.00 Uhr geöffnet.
Man kann sich, zusätzlich zu den bekannten Öffnungszeiten, über alle Bildungsveranstaltungen im Frühjahrssemester informieren, einen Blick in die Kursräume werfen und sich über alle Details ausführlich beraten lassen. Außerdem werden Fragen zur Entgeltkalkulation, zur Ermäßigungsberechtigung, zum Bonussystem oder zum Bildungsurlaub beantwortet. Wer einen Einstufungstest – Sprachen ablegen möchte – kann dies sofort erledigen. In zwei Veranstaltungen (Beginn: 16:00 Uhr und 18:00 Uhr) kann man sich über die speziellen Computerkurse informieren lassen. Ab 18:30 Uhr startet die Lehrbuch(tausch)börse. Unter dem Motto „Biete“ und „Suche“ können Interessenten untereinander an diesem Abend ihr Lehrbuch gegen ein anderes Lehrbuch eintauschen. Die Kreisvolkshochschule bietet diesen „super langen Serviceabend“ erstmalig an und erwartet viele Interessenten.
Der super lange Dienstag
am 12. Januar 2010 von 09.00 – 20.00 Uhr
Service:
- Anmeldung
- Beratung
- Einstufungstests – Sprachen (Raum: II/5, 2. Etage)
- Rechtsauskünfte
o Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub)
o Entgelte
Kalkulation
Bonus
Ermäßigung
- Informationsveranstaltungen zu Computerkursen (Raum: II/6, 2. Etage)
o 15.00 – 16.00 Uhr
o 18.00 – 19.00 Uhr
- Lehrbuch(tausch)börse
o Start ab 18.30 Uhr

Die Kreisvolkshochschule Wittenberg informiert!
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs) informiert über das
Frühjahrssemester 2010
Die Programmhefte für das Frühjahrssemester 2010 werden am 18. Dezember 2009 in die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg, Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, geliefert.
Ebenfalls am 18. Dezember 2009 werden die Kursangebote auf der Homepage www.kvhs.wittenberg.de und www.kubinet.wittenberg.de
veröffentlicht.
Kursanmeldungen sind bereits ab dem 04. Januar 2010 in der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg, Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, möglich. Die Programmheftverteilung an den bekannten Standorten (wie Bsp. Bürgerbüros der reisverwaltung Wittenberg, Geschäftsstellen der Sparkassen) wird bis zum 02. Januar 2010 realisiert.
Interessenten können sich ab dem 04. Januar 2010 persönlich in der Geschäftsstelle oder unter der Telefonnummer 03491 4181-0 über die Kursangebote des Frühjahrssemesters 2010 informieren.
Wir beraten Sie gern!
Das Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Information der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs) informiert über das
Frühjahrssemester 2010
Lehrbuch(tausch)börse und mehr
Am 12. Januar 2010 ist die Kreisvolkshochschule bis 20.00 Uhr geöffnet.
Man kann sich, zusätzlich zu den bekannten Öffnungszeiten, über alle Bildungsveranstaltungen im Frühjahrssemester informieren, einen Blick in die Kursräume werfen und sich über alle Details ausführlich beraten lassen. Außerdem werden Fragen zur Entgeltkalkulation, zur Ermäßigungsberechtigung, zum Bonussystem oder zum Bildungsurlaub beantwortet. Wer einen Einstufungstest – Sprachen ablegen möchte – kann dies sofort erledigen. In zwei Veranstaltungen (Beginn: 16:00 Uhr und 18:00 Uhr) kann man sich über die speziellen Computerkurse informieren lassen. Ab 18:30 Uhr startet die Lehrbuch(tausch)börse. Unter dem Motto „Biete“ und „Suche“ können Interessenten untereinander an diesem Abend ihr Lehrbuch gegen ein anderes Lehrbuch eintauschen. Die Kreisvolkshochschule bietet diesen „super langen Serviceabend“ erstmalig an und erwartet viele Interessenten.
Der super lange Dienstag
am 12. Januar 2010 von 09.00 – 20.00 Uhr
Service:
- Anmeldung
- Beratung
- Einstufungstests – Sprachen (Raum: II/5, 2. Etage)
- Rechtsauskünfte
o Bildungsfreistellung (Bildungsurlaub)
o Entgelte
Kalkulation
Bonus
Ermäßigung
- Informationsveranstaltungen zu Computerkursen (Raum: II/6, 2. Etage)
o 15.00 – 16.00 Uhr
o 18.00 – 19.00 Uhr
- Lehrbuch(tausch)börse
o Start ab 18.30 Uhr

Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs)
Betagt und doch im Herzen fit
Festakt: Wittenberger Kreisvolkshochschule feiert ihr 90-jähriges Bestehen
VON KARINA BLÜTHGEN
WITTENBERG/MZ. Für die "alte Dame", wie die Kreisvolkshochschule (kvhs) Wittenberg zuweilen genannt wird, gab es am Mittwoch nur lobende Worte. 90 Jahre ist sie inzwischen alt, doch der Festakt mit Gesprächsrunde offenbarte eine quicklebendige Einrichtung, die Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Interessen zusammenbringt.
500 bis 600 Kurse und Veranstaltungen mit etwa 14 000 Unterrichtseinheiten bilanzierte Direktor Stephan Köcke jährlich. Und seine Aufzählung der Angebote schloss er mit den Worten: "Mir fällt nichts ein, auf was man verzichten könnte." Andererseits gebe es vieles, was man noch machen müsste. Genau dort setzte die Diskussion ein unter dem Titel "Wie viel Volkshochschule können und wie viel Volkshochschule müssen wir uns leisten".
Um es vornweg zu nehmen, die Überschrift klang fast etwas zu provokant. Denn die Diskussionsteilnehmer mit Wittenbergs Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) und Horst Quante, Direktor der Volkshochschule Schaumburg, waren sich in wesentlichen Punkten einig. Einer davon ist, dass Volkshochschulen in Sachen Weiterbildung unverzichtbar sind. Besonders die Sprachkurse für Migranten, wie sie in Wittenberg angeboten werden, haben sich bewährt.
Hier zeigten sich die unterschiedlichen Erfahrungen in Ost und West besonders bei der Integration über die Sprache. "Bei uns kam die Welle der Ausländer viel früher", sagte Quante. Ab den 60er Jahren waren es Italiener, ab den 70er Jahren vor allem Türken, die nach Deutschland kamen. Die Migrationsarbeit habe sich über Jahrzehnte erstreckt, doch Deutsch-Kurse waren sogar Anfang der 90er Jahre noch neu an den Volkshochschulen. "Es ist versäumt worden, das zur Pflichtaufgabe zu machen", verdeutlichte Horst Quante. "Die Volkshochschule kann nicht politisch entscheiden, sie kann nur Angebote machen." Diskutiert wurde auch die Frage, ob die Volkshochschule nachholen kann, was in der "normalen" Schule versäumt wurde. Es gebe einen großen Bedarf an Nachhilfe, warf Werner Reckziegel, zweiter Beiratsvorsitzender der kvhs, in die Diskussion ein. Was natürlich das Dilemma aufzeigte, ob eine kommunal geförderte Schule zu Ende bringen könne, was anderswo nicht geschafft wurde. Zumal das Geldsäckel nicht üppiger ausgestattet wird. "Ich möchte an der Stellschraube für die freiwilligen Aufgaben nicht drehen", erklärte der Landrat angesichts sinkender Zuweisungen vom Land. "Aber ungeschoren wird dabei wohl niemand wegkommen." Und was kreative Angebote betrifft: Die Volkshochschule sind auch dazu da, über Inhalte Menschen zusammenzubringen. Das sei ein wichtiger Teil der Arbeit, betonte Quante und sah sich allgemeiner Zustimmung gegenüber. Den Nutzen, den so geknüpfte Netzwerke böten, könne man gar nicht beziffern. Angesichts von so viel Einigkeit meinte auch die Moderatorin Dagmar Röse vom MDR-Radio, man müsse "bei diesem freudigen Anlass keine Problemdiskussion heraufbeschwören." Umrahmt von wunderbarer Akkordeonmusik durch Viktor Bolgov, hatte Landrat Dannenberg zuvor in seinem Grußwort betont, dass Bildung und Weiterbildung im Landkreis einen hohen Stellenwert haben. Dank des Konjunkturpaketes werde der Standort konsequent zum Bildungsstandort entwickelt. Werner Reckziegel ergänzte, dass die Einbettung in das Netzwerk für Bildung und Kultur dafür sorgen werde, dass die Volkshochschule auch künftig Geschichte schreibt. Wittenbergs Oberbürgermeister Eckhard Naumann (SPD) verwies darauf, dass Volkshochschulen für breite Schichten der Bevölkerung Angebote unterbreite. Das bedeute der Begriff Hochschule im Humboldt'schen Sinne, nämlich universelle Bildung.

Seniorenaktionstag der Lutherstadt Wittenberg
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg beteiligte sich am 02. September 2009 mit einem Informationsstand an dem 2. Seniorentag der Lutherstadt Wittenberg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger wurden von KVHS - Mitarbeiterinnen über die verschiedensten Kursangebote informiert, beraten und konnten sich sofort vor Ort anmelden.
Das hohe Interesse an Kursangeboten der Kreisvolkshochschule Wittenberg spiegelt sich u. a. auch in der Ausgabe von 150 Programmheften und 20 Flyern zur Durchführung der Seniorenakademie (speziell für Seniorenvereine, Seniorenclubs usw.) an die Bevölkerung wieder.
Die Einrichtung bedankt sich bei den Beteiligten und den Initiatoren für die Unterstützung und das Erreichen einer gelungenen Veranstaltung.
Wir beraten Sie gern!
Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs)
Geschwister- Scholl- Straße 4/7
06886 Wittenberg
Telefon: 03491 4181-0
Fax: 03491 4181-10
E-Mail: info@kvhs.wittenberg.de
Homepage: www.kvhs.wittenberg.de
www.kubinet.wittenberg.de
Information der Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs)
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs) informiert über das
Herbstsemester 2009
Die Programmhefte für das Herbstsemester 2009 werden am
21. August 2009 in die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs), Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, geliefert.
Ebenfalls am 21. August 2009 werden die Kursangebote auf der Homepage www.kvhs.wittenberg.de und www.kubinet.wittenberg.de veröffentlicht.
Kursanmeldungen sind ab dem 24. August 2009 in der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg, Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, möglich.
Die Programmheftverteilung an den bekannten Standorten
(wie z. Bsp. Bürgerbüros der Kreisverwaltung Wittenberg, Geschäftsstellen der Sparkassen) wird bis zum 29. August 2009 realisiert.
Interessenten können sich in der Geschäftsstelle oder unter der Telefonnummer 03491 4181-0 über die Kursangebote des Herbstsemesters 2009 informieren.
Wir beraten Sie gern!
Das Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg

Urlaubsgrüße
Wir wünschen unseren
Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern
eine erholsame Urlaubszeit
und freuen uns auf ein Wiedersehen
im Herbstsemester 2009 !
Das Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Erste Hilfe für kleine Fast-Food-Liebhaber und Sportmuffel
IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung
Bundesernährungsminister Horst Seehofer und Bundes-gesundheitsministerin Ulla Schmidt haben am 25. Juni 2008 in Berlin ihre gemeinsame Initiative IN FORM vorgestellt. "Wir wollen erreichen, dass Kinder gesünder aufwachsen, dass Erwachsene gesünder leben und dass alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit profitieren", so Seehofer. Die Initiative, so Ministerin Schmidt, sei dringend notwendig, denn rund 37 Millionen Erwachsene und rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland seien übergewichtig oder adipös. Gleichzeitig zeigten rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche Symptome einer Essstörung. Die Kosten durch Krankheiten, die durch falsche Ernährung und/oder Bewegungsmangel begünstigt werden, lägen heute bereits bei rund 70 Milliarden Euro im Jahr.
Mit unserem Angebot reagieren wir auf diesen Aktionsplan.
Ihre Ansprechpartnerin ist:
Frau Tel.: 03491 4181-15
Helge Kaiser E-Mail: helge.kaiser@kvhs.wittenberg.de
Erste Hilfe für kleine Fast-Food-Liebhaber und Sportmuffel
(Für bessere Ernährung und mehr Bewegung)
Von der falschen Nahrung zu viel, Bewegung zu wenig! Das, so stellen Wissenschaftler fest, sind die Hauptverursacher der grassierenden Dickleibigkeit deutscher Kinder. Mit diesem Kurs soll übergewichtigen Kindern von 8 bis 12 Jahren vermittelt werden, wie sie ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten verändern können. Spielerisch erlernen die Kinder anhand der Ernährungspyramide, worauf es beim Essen und Trinken ankommt. Sinnesübungen und Geschmackstests vertiefen das Erlernte. In der Praxis werden kleine Speisen zubereitet und gemeinsam verkostet. Übergewichtige Kinder brauchen wie bei der Umstellung ihrer Essgewohnheiten auch bei der Änderung ihrer Bewegungsgewohnheiten Unterstützung. Ein Sportprogramm soll dazu beitragen, die motorische und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Begeisterung für Sport und Bewegung wieder zu wecken. Hierbei ist es wichtig, dass sie immer wieder ermutigt werden, körperlich aktiv zu sein. Dabei werden auch die Eltern einbezogen, um die Kinder zu Hause zu unterstützen. Ziel soll sein, dass die Kinder über den Kurszeitraum (5 Monate) ihr Gewicht halten. Der Kurs endet am 16.Juni mit einem kleinen Sportfest . Am 12.Februar 2009 findet um 16:30 Uhr in der kvhs, Raum I/2 eine Informationsveranstaltung zu diesem Kurs statt.
Naturalkosten pro Kind: 5,00 €. Maximale Teilnehmerzahl: 8
Kurs- Nr.: 9 A 30 001
Ort: kvhs, Geschwister- Scholl- Str.4/7, Raum 4 /Keller
Beginn: Di., 24. Februar 2009, 16:30 - 17:30 Uhr,
16 x 1 Zeitstunde
Ende: Di., 16. Juni 2009
Entgelt: 58,60 €
Leitung: Maria Hinder, Diätassistentin
Renate Löffel, Übungsleiterin
Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs)
Geschwister- Scholl- Straße 4/7
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: 03491 4181-0
Fax: 03491 4181-10
Internet: www.kvhs.wittenberg.de
E-Mail: info@kvhs.wittenberg.de
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg informiert über das Frühjahrssemester 2009
Die Programmhefte für das Frühjahrssemester 2009 werden am 19. Dezember 2008 in die Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs), Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, geliefert.
Ebenfalls am 19. Dezember 2008 werden die Kursangebote auf der Homepage www.kvhs.wittenberg.de und auf www.kubinet.wittenberg.de veröffentlicht.
Kursanmeldungen sind ab dem 05. Januar 2009 in der Geschäftsstelle der Kreisvolkshochschule Wittenberg, Geschwister- Scholl- Str. 4/7, 06886 Wittenberg, möglich.
Die Programmheftverteilung an den bekannten Standorten
(wie z. Bsp. Bürgerbüros der Kreisverwaltung Wittenberg, Geschäftsstellen der Sparkassen) wird bis zum 05. Januar 2009 realisiert.
Interessenten können sich in der Geschäftsstelle oder unter der Telefonnummer 03491 4181-0 über die Kursangebote des Frühjahrssemesters informieren.
Wir beraten Sie gern!
Das Team der Kreisvolkshochschule Wittenberg
Fokus Jugend 2008 - Jugendberufshilfe
Eine Zukunft für jungen Menschen?! – Die (Ohn-)Macht der Jugendberufshilfe
20. Oktober 2008
Leucorea – Lutherstadt Wittenberg
www.fokus-jugend.de
Crash - Kurse für die Lutherdekade

Seniorenaktionstag
Die Kreisvolkshochschule Wittenberg beteiligte sich am 10. September 2008 mit einem Informationsstand an dem 1. Seniorentag der Lutherstadt Wittenberg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger wurden von KVHS - Mitarbeiterinnen über die verschiedensten Kursangebote informiert, beraten und konnten sich sofort vor Ort anmelden.Das hohe Interesse an Kursangeboten der Kreisvolkshochschule Wittenberg spiegelt sich u. a. auch in der Ausgabe von 150 Programmheften und 50 Flyern zur Durchführung der Seniorenakademie (speziell für Seniorenvereine, Seniorenclubs usw.) an die Bevölkerung wider. Die Einrichtung bedankt sich bei den Beteiligten und den Initiatoren für die Unterstützung und das Erreichen einer gelungenen Veranstaltung.
Wir beraten Sie gern!
Kreisvolkshochschule Wittenberg (kvhs)
Geschwister- Scholl- Straße 4/7
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: 0 34 91/ 41 81 – 0
Fax: 0 34 91/41 81 - 10
E-Mail: info@kvhs.wittenberg.de
Homepage:www.kvhs.wittenberg.de
www.kubinet.wittenberg.de